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09 Das unsichtbare Fulcrum des Beckens

  • Thema: Der Nabel als Urkraftquelle
  • Datum: 21.09.2018 - 23.09.2018
  • Dauer: 3 Tage, Fr-So, 09.30-18.00 Uhr, 22.5 Std
  • Kosten: CHF 630
  • Kursart: Fachkurs Cranio
  • Ort: Da-Sein Institut, 8400 Winterthur
  • Leitung: Lenka Dégranges
  • Kursinhalt:

    Jeder weiss, dass ein verschobenes Becken zu anhaltender Fehlstellung von den Hüften bis zu den Füssen mit einseitigen Beschwerden in allen Bereichen der Wirbelsäule führen kann, und dass ein dynamisches Becken als Mitte des Körpers für eine gesunde Wirbelsäule grundlegend ist. Aktuelle Ergebnisse aus der interdisziplinären Forschung zeigen heute, dass der Nabel eine Schlüsselposition im Faszien- und vegetativen Nervensystem einnimmt. Das bedeutet, dass ein Nabel im Schock über das fasziale Netzwerk des Beckens Fehlstellungen bis zu den Füssen verursachen kann. Ein Nabelschock ist charakterisiert durch eine spezifische Form von Körperhaltung und einem autonomen Muster wie Übererregung oder fehlende Aktivierung. Mit biodynamischer craniosacraler Begleitung an Bauch und Nabel kommt es nicht nur zur anhaltenden Auflösung der Blockaden im Becken, sondern auch zu einer vegetativen und faszialen Ganzkörperentlastung. Ein entspannter Nabel kann als Urkraftquelle dienen und als unsere wichtigste positive Ressource für das Dasein angesehen werden.

    • Prä- und perinatale Prägung des Nabels
    • Spannung um den Nabel oder Schock: Hinweis auf traumatische Auswirkungen von Kaiserschnitt, Zangengeburt, Saugglockengeburt oder bei Sofortabnabelung wie auch bei unterbrochener Bindung
    • Der Nabel als zentraler Anker- und Umschaltpunkt der Abdominalfaszien und als ein wichtiger Schlüssel zur Regulation des Verdauungssystems
    • Theoretisches Verständnis und praktische Erforschung des Zusammenhangs der Verbindungen vom Nabel bis zum Herz über die peritonealen Ligamente sowie Wahrnehmen der Verbindungen vom Nabel zum Becken
    • Arbeit mit dem State of Balance, mit der Mid-Tide-Ebene und dem Gleichgewichtszustand, der alle Arten von physischen, wie muskulären, faszialen, ligamentären, knöchernen, membranösen, flüssigkeitsbezogenen, energetischen und emotionalen Spannungen mit einschliesst
    • Aktivierungs- und Lösungstechniken wie fasziales Gleiten, Doppelgriffe und Arbeit mit Gestalt, um Selbstregulation zu unterstützen und Spannungs- oder Restriktionsmuster zu lösen und Reorganisation von Gewebe zu ermöglichen

    Lernziele

    • Du verstehst den Zusammenhang der verschiedenen Nabelverbindungen zu den unterschiedlichen Spannungsmustern
    • Du hast die Fähigkeit, mit gezielten Interventionen die Bewegungsqualität bei den KlientInnen und bei dir selbst nachhaltig zu optimieren
    • Du lernst, Empfindungen, Gefühle und Assoziationen der KlientIn zu berücksichtigen und ihnen die angemessene Zeit einzuräumen
    • Du kannst durch den Dialog mit einzelnen Körperbereichen die Klientin unterstützen, lange zurückgehaltene Gefühle in diesen Spannungsbereichen zum Ausdruck zu bringen
    • Du weisst, wie du durch achtsame Mobilisation des Gewebes die Selbstregulation unterstützen sowie Spannungs- oder Restriktionsmuster lösen und eine Balance zwischen den inneren Organen und dem muskuloskelettalen System erreichen kannst

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