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020 Mit den Händen am Trauma 2

  • Thema: 4 Arten, wie empfindsame Hände in der Traumaauflösung wirkungsvoll werden können
  • Datum: 13.05.2019 - 14.05.2019
  • Dauer: 2 Tage, 09.15-17.45 Uhr, 15 Std
  • Kosten: CHF 440
  • Kursart: Fachkurs Cranio
  • Ort: Da-Sein Institut, 8400 Winterthur
  • Leitung: Katherine Ukleja
  • Kursinhalt:

    In den letzten Jahren wurde das von Peter Levine entwickelte Trauma-Auflösungsmodell von vielen Craniosacral TherapeutInnen in die klinische Arbeit integriert. Andere Trauma-Experten haben über die Vorteile von Achtsamkeit, EMDR und Yoga geschrieben. Dieses Seminar beschäftigt sich mit den einzigartigen und hochwirksamen Fähigkeiten, mit denen wir Craniosacral TherapeutInnen an dieses Thema herangehen.

    „Trauma wird im Körper behandelt, nicht im Geist.“ Peter Levine

    Wir Craniosacral TherapeutInnen arbeiten mit dem Körper. Wir achten auf die Primäratmung und unser wichtigstes therapeutisches Werkzeug ist die Berührung. Im Bereich der Trauma-Auflösung gibt es vier Arten, wie unsere trainierten, empfindsamen Hände wirkungsvoll werden können:

    1. Sicherheit – unsere klar verhandelte Berührung kann schnell ein Gefühl von Sicherheit vermitteln. Menschen, die mit den Auswirkungen von Traumatas leben, haben generell eine erhöhte Wahrnehmung von Bedrohung und Gefahr. Darum ist die Wiederherstellung von Sicherheit das Fundament bei der Heilung von Traumatas.
    2. Den Felt Sense erspüren – traumatische Prägungen, die als Gewebeerinnerungen im Körper gespeichert sind, können durch unsere diagnostische Berührung wahrgenommen werden. Oft sind diese historischen Muster für die/den Praktizierenden schon erkennbar bevor die KlientInnen diese Empfindungen in das gegenwärtige Zeitbewusstsein bringen können oder sich bewusst an die traumatischen Ereignisse in ihrer Vergangenheit erinnern können, die diesen Mustern zugrunde liegen. Über- und Untererregung fühlen sich verschieden an und haben einen unterschiedlichen Einfluss auf den Ausdruck der Primäratmung.
    3. Körpergedächtnis – einzelne Zellen und Gewebe (= Ansammlungen von Zellen) atmen mit der Primäratmung. Wir können helfen, diesen inneren Atem und die innere Motilität in chronisch angespannten Geweben (immer bereit zu handeln) oder in schlaffen Geweben (immobilisiert durch überwältigende Ereignisse) wiederherzustellen, wodurch das Körpergedächtnis des Traumas transformiert wird.
    4. Maladaptive Zustände – die Arbeit mit dem Nervensystem, besonders den autonomen Plexi und Ganglien, dem Hirnstamm und den limbischen Strukturen können einen Beitrag zur Wiederherstellung der normalen Funktionsweisen leisten. Dies wiederum reduziert Angst, Panikattacken, Überwachsamkeit, emotionale Labilität und aggressives Verhalten. Die Fähigkeit, direkt mit dem Nervensystem und der disorganisierten Neurophysiologie zu arbeiten, gibt uns einen klinischen Zugang zur Behandlung von Traumata.

    Rückmeldungen von Teilnehmenden des Seminars „Mit den Händen am Trauma“ 2018 in Winterthur:

    Der Kurs war sehr dicht, ich habe neue Zugänge kennen gelernt. Präsenz, Uebersetzung, Aufmerksamkeit sehr gut. Ein Kurs der sich gelohnt hat.” – B.E.

    „Der Kurs war sehr gut. Die Mischung von Theory und Praxis ausgeglichen und direkt in den Arbeitsalltag umsetzbar und hatte eine angenehme Arbeitsdynamik.“- D.B.

    „Obwohl ich schon einiges zu diesem Thema weiss, konnte ich Neues dazulernen. Guter Aufbau, gute Mischung zwischen Theorie und Praxis“- M.M.


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