Methode

Ganzheitliche Energiearbeit – was wir darunter verstehen

Ganzheitliche Energiearbeit hat ihre Wurzeln in verschiedenen westlichen und östlichen Heilmethoden und spirituellen Traditionen, namentlich Ayurveda, Samkhya, Naturheil-kunde, Osteopathie und Humanistischer Psychologie. Grundlage der Ausbildungskurse und Seminare ist eine umfassende Sicht des Menschen als leib-seelisch-geistige Einheit, ein durch innere und äussere Achtsamkeit geprägter Zugang zum Mitmenschen und ein Verständnis für die zentrale Bedeutung der Lebensenergie im Heilungsprozess.

Der Begriff Energie ist unmittelbar mit dem Begriff Materie und damit auch mit dem ganzen Schöpfungsvorgang verbunden. In alten Kulturen wurde der Lebensenergie und ihrer stufenweisen Verdichtung bis hin zur sichtbaren Manifestation als Universum grösste Bedeutung zugemessen.

Die ganzheitliche Energiearbeit sieht den Menschen als leib-seelisch-geistige Einheit, untrennbar verbunden mit den Gesetzmässigkeiten des Makrokosmos.

Die Lebensenergie entströmt dem Wesenskern des Menschen – Meister Ekkehart nannte ihn den Gottesfunken im Menschen – und durchströmt als intelligentes ordnendes Prinzip die seelische und die leibliche Ebene. Dieser Wesenskern wird in vielen alten Kulturen und Religionen als Quelle des Heilens betrachtet. – Auf der seelischen Ebene zeigt sich die Lebensenergie in der Dynamik der psychischen Funktionen und auf der leiblichen Ebene manifestiert sie sich als Informationsträger und Matrix für Form (Anatomie) und Lebensfunktion (Physiologie).

Die Auseinandersetzung mit der Lebensenergie bedingt eine Haltung der äusseren und inneren Achtsamkeit und ein Hineinhorchen in ”diese Kraft, welche viel intelligenter ist als die menschliche Vernunft!” (Dr. W.G. Sutherland). Wenn wir dem Mitmenschen im Alltag und in der therapeutischen Arbeit mit dieser Haltung begegnen, ist die Integrität seines Entwicklungsprozesses gewahrt und unterstützt.

Wie wirkt die Craniosacral-Therapie

In der craniosacralen Arbeit treten wir primär mit dem Lebensatem, den Bewegungs- und Ruhephasen der cerebrospinalen Flüssigkeit, und auch mit den knöchernen und membranösen Strukturen des Schädels, der Wirbelsäule und des Kreuzbeins in Kontakt. Durch subtile Berührung im Dialog mit dem Organismus der Person können sich Störungen, die oft auf alte Körpermuster und Traumatisierungen zurückzuführen sind, in den feinen Bewegungen von Knochen, Membranen und Flüssigkeiten zeigen und wieder mit der innewohnenden Heilkraft und Ordnung des Lebensatems in Einklang kommen. Die Biodynamische Craniosacral-Therapie betrachtet den menschlichen Organismus als ganzheitliches Energiesystem.

Der Begriff Biodynamik bezieht sich auf den Lebensatem, welcher aus der „Stille“ entsteht und das menschliche Energiefeld über drei verschiedene, gezeitenartige Rhythmen bewegt und prägt. Durch Einbezug des embryologischen Wissens, durch wachsendes Verständnis, wie der Lebensatem sich in der Prozess- und Trauma-Arbeit ausdrückt, durch achtsame innere Haltung und durch die Fähigkeit des „Hineinhörens“ entsteht ein tiefer therapeutischer Zugang.

Didaktik und Methodik

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