Fort- und Weiterbildung 2012

Viszerale Dynamiken

Teil 1 02.-04.03.2012
Teil 2 06.-08.07.2012

Katherine Ukleja

Die Hirnnerven

05.03./04.06./09.07.
10.09./08.10.2012

Katherine Ukleja

Das Zwerchfell

12.03.2012

Steve Haines

Traumaspezifische verbale Begleitung

29.-31.03.2012
11.-13.05.2012
22.-24.06.2012

Alexa Haberthür

Embryologie modellieren

20.-22.04.2012

Christian Breme

Arbeit mit Babys in der CST

14.05.2012

Dominique Dégranges

Dissoziation in der CST

11.06.2012

Steve Haines

Der Lebensatem - Vertiefung in die Biodynamik

11.-15.07.2012

Franklyn Sills

Das Neuroendokrine Immunsystem

19.-21.10.2012

Steve Haines

Schleudertrauma-ins Trauma geschleudert werden

05.11.2012

Dominique Dégranges

Das Bindegewebe-Vertiefung

23.-25.11.2012

Steve Haines

Anmelde- und Kursbedingungen

Hinweise:
Unsere Aus- und Fortbildungen sind von der Stiftung ASCA anerkannt, entsprechen den EMR- Richtlinien und sind bei Cranio Suisse als Fach/Wahlkurse publiziert. Anmeldungen nehmen wir schriftich oder
per E-Mail entgegen. (Bei Neuanmeldungen benötigen wir die genaue Adresse, Geburtsdatum, Tel- oder Handynummer sowie den Namen des Ausbildungsinstituts Ihrer CST- Ausbildung)

Bei der Teilnahme an 3 Tagesseminaren pro Kalenderjahr wird der Kurspreis des dritten Seminars um CHF 30 reduziert.

Übliche Kurszeiten:
Tagesseminar 09.30-18.00 Uhr,
3-tägige Seminare: 1./2. Tag 09.30-18.00 Uhr, 3. Tag 09.30-17.00 Uhr
Abendbeginn: 18.15-21.15 Uhr, 2. Tag 09.30-18.00, 3. Tag 09.30-13.00, resp. 17.00 Uhr
5-tägige Seminare: 1.-4. Tag 09.30-18.00 Uhr, 5. Tag 09.30-17.00 Uhr

Viszerale Dynamiken
ein biodynamischer Ansatz zur Behandlung der inneren Organe

“Viszerale Dynamiken” wird in 2 Teilseminaren zu je 3 Tagen durchgeführt und kann nur als Ganzes besucht werden. Die beiden Teile gelten als ein Seminar und können nicht separat gebucht werden.

In diesem Seminar erforschen wir, wie die Organe geformt werden, ihr embryonales Entstehen, und wie diese Urmuster Grundlage werden für die spätere Mobilität und Motilität der Organe. Im weiteren beschäftigen wir uns mit unserer Nabelschnur- verbindung im Mutterleib als Basis für das, was wir als „Bauchgefühl“ kennen: unseren „emotionalen Radar“.

Wir erkunden die Topographie, die Lage der Organe und die Strukturen, die sie an ihrem Platz halten; wir befassen uns mit den Bindegewebsstrukturen der anterioren Körperhöhle, der Kontrolle der Organe durch das neuroendokrine System, das Autonome Nervensystem und das Enterische Nervensystem.

Und nicht zuletzt schauen wir uns aus der craniosacralen Perspektive an, was „schief laufen kann“ und wie wir biodynamische Prinzipien anwenden können, um viszerale Dysfunktionen zu behandeln und die ursprünglichen Bewegungen und damit die optimale Gesundheit wieder herzustellen.

Der Kurs ist sehr auf das praktische Arbeiten ausgerichtet mit dem Ziel, unsere klinischen Fertigkeiten und Fähigkeiten zu erweitern.

Hinweis: die beiden Seminare gelten als ein Kurs und können nur zusammen belegt werden. Eine frühzeitige Anmeldung ist empfehlenswert, die Anzahl Plätze ist beschränkt.

Voraussetzung: Diplomiert in Craniosacral-Therapie

Leitung

Katherine Ukleja

mit Übersetzung/Fachkurs

Datum

6 Tage
Teil 1 02.-04.03.2012
Teil 2 06.-08.07.2012

Kosten

CHF 1200 / 42 Std

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Die Hirnnerven
Ein Erforschen ihrer Funktionsweise und ihrer Dysfunktionen

Katherine Ukleja bietet eine Serie von fünf je eintätigen Seminaren für ausgebil- dete CraniosacraltherapeutInnen an. Es wird empfohlen, alle 5 Seminare als Ganzes zu buchen. Es ist jedoch möglich, einzelne Seminare zu besuchen (falls noch Platz vorhanden ist). Die Teilnahme an Seminar 1 ist jedoch zwingend für den Besuch von Seminar 2-5.

Die 12 Hirnnerven erscheinen uns sehr komplex und kompliziert. Ziel dieser Semi- nare ist es, eine andere Sichtweise zu gewinnen: Wir schauen uns die Funktionen an, die die Hirnnerven innehaben und nicht so sehr, wie diese Funktionsmodali- täten auf individuelle Nerven genau verteilt sind. Praktisches biodynamisches Arbeiten an klinischen Themen wie Neuropathien wird ein wesentlicher Bestandteil jedes Seminars sein.

Seminar 1 – Übersicht über die Funktionen

  • Überblick – die 12 Hirnnerven
  • Die Funktionen der Hirnnerven
  • Der Schädel und die Hirnnerven / Studiengruppen
  • Hirnstamm und segmentaler Nervenfluss

Seminar 1 ist Voraussetzung für die Seminare 2-5.

Seminar 2 – Bewegung

  • Willkürliches Bewegen:
  • Die Augen, Hirnnerven III, IV und VI
  • Augenbewegungen und ihre Dynamiken
  • Die Zunge,  der XII. Hirnnerv
  • „Halbwillkürliches Bewegen“:
  • Das Gesicht, Kiefer und Hals
  • Die Motorischen Äste der Hirnnerven V,VII,IX,X,XI
  • Der Motorische Arm des Sozialen Nervensystems
  • Kommunikation, Gesichtausdruck und Stimme

Seminar 3 – Empfinden

  • Körperempfindungen und  Organempfinden
  • Somatischer Schmerz und viszeraler Schmerz, Wiederholung des Konzepts der Fazilitierung
  • Sensorische Versorgung des Kopfes – der Trigeminus Nerv (V)
  • Fazilitierung des Trigeminus – Blutgefässe und Sinusse, Zähne, Meningen
  • Bauchgefühl –sensorischer Vagus - Neurozeption oder Bauchempfinden

Seminar 4 – das Autonome Nervensystem

  • Sein embryonales Entstehen – das dreigliedrige Autonome Nervensystem
  • Parasympathikus und „Spezieller Parasympathikus“ (das Soziale Nervensystem)
  • Anatomie des Hirnstamms – die Nervenkerne der Hirnnerven
  • Viszero-motorische  Versorgung – parasympatische Innervation des Auges, III, Drüsen im Gesichtsbereich, VII, Organe des Brust- und Bauchbereichs, IX und X
  • Der motorische Vagus, parasympathische Versorgung der Organe

Seminar 5 – Die Sinne

  • Spezialisierte sensorische Nerven – Riechen, Sehen, Schmecken, Hören und Gleichgewicht
  • Engpass-Neuropathien, die die Hirnnerven I ,II und VIII betreffen können
  • Knochen, Membranen, Flüssigkeitsebene
  • Schwerwiegende Störungen, die sich auf die Hirnnerven auswirken
  • Hirnnerven-Quiz – Gruppen
  • Zusammenfassung – craniosacrale Ansätze bei Hirnnervendys- funktionen

Leitung

Katherine Ukleja

mit Übersetzung/Fachkurs

Datum

5 Tage
05.03./04.06./09.07.
10.09./08.10.2012

Kosten

CHF 1050 / 35 Std
Bei Buchung aller 5 Semi-
nare vor dem ersten Sem
CHF  230 / 7 Std
für Einzelbuchungen

 

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Das Zwerchfell

Die Atmung ist so ziemlich das einzige, auf das wir uns immer verlassen können. Dieser nie endende Impuls zu atmen, ist eine ständige Erinnerung an unsere Lebendigkeit. Von den vielen Strukturen, die bei der Atmung beteiligt sind, ist das Zwerchfell wahrscheinlich die wichtigste. Die meisten von uns benutzen ihr Zwerchfell aber nicht optimal. Forscher, die sich mit dem Atem befassen, berichten, dass ein Drittel der Menschen (ohne medizinische Beschwerden) hyperventilieren. Für KlientInnen, die aufgrund von Schmerzen zu uns in die Praxis kommen, ist diese Zahl mit Gewissheit höher. Das Zwerchfell steht in unmitttel- barer Beziehung zu den Organen, dem Lymph- und Blutrückfluss, der Haltung, dem Bindegewebe und dem Halten von Emotionen. In diesem Workshop wirst du eine klare Vorstellung von den komplexen Zusammenhängen rund um das Zwerchfell bekommen. Du wirst erforschen, wie es sich anfühlt (Felt Sense) und wie du mit seinen Prägungen in der Praxis arbeiten kannst.

Die Themen werden folgende Bereiche umfassen:

  • Atemmodelle. Es gibt viele; im Yoga wird gelehrt, dass es nicht nur eine Möglichkeit gibt zu atmen, sondern dass es wichtig ist, entscheiden zu können, wie wir atmen und dass wir verschiedene Atemmuster verwenden können.
  • Hyperventilieren und obere Brustatmung.
  • Organe sowie Lymph- und Blutrückfluss.
  • Das Zwerchfell und das Muskel-Skelett-System.
  • Der Zwerchfellnerv: “C3, 4, 5 halten das Zwerchfell lebendig" (auf englisch ein gereimter Merksatz: “C3 ,4 ,5 keep the diaphragm alive”).
  • Das Zwerchfell als Quermembran und Verbindung mit der reziproken Spannungsmembran.
  • Ein Gefühl entwickeln für die kuppelförmige Wölbung des Zwerchfells.
  • Das Zwerchfell als starkes, emotionales Zentrum.

Hinweis: Das Seminar wird simultan übersetzt.
Voraussetzung: diplomiert in Craniosacral-Therapie

Leitung

Steve Haines

mit Übersetzung/Fachkurs

Datum

1 Tag, 12.03.2012

Kosten

CHF 230 / 07 Std

 

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Embryologie modellieren
Das Leben in seinen Anfängen begreifen

Das Modellieren embryonaler Gestaltungsvorgänge ist ein unvergessliches, tiefgreifendes Erlebnis. Das Seminar erlaubt jeder TeilnehmerIn, die Gestaltungs- vorgänge des menschlichen Keimes von der Befruchtung der Einzelle bis zum Stadium des 30. Tages modellierend nachzuvollziehen.

  • Wir können die ersten Zellteilungen, die Einnistung des Keimes, die Hüllenbildungen und die Einstülpungsvorgäne in ihren Uebergängen entstehen lassen.
  • Wir haben die Möglichkeit, die Entwicklung einzelner Organe oder Organsysteme zu erfahren und dadurch tiefste Zusammenhänge und Stadien der eigenen Menschwerdung zu erleben.
  • Bau und Funktionen des Körpers können auf neue wunderbare Art entdeckt werden. Und obwohl wissenschaftlich exakt angeschaut, kann das embryonale Geschehen und Werden als das Wunder, das es ist, erlebt und erfahren werden.

Christian Breme, Kursleiter, freier Bildhauer, Architekt und Pädagoge schreibt dazu:

    “Wenn wir mit den Händen modellierend im Ton die Entwicklungs- schritte des Embryos nachvollziehen, können wir als ganzer Mensch in die Form- und Gestaltungskräfte eintauchen. Während das Auge, auf das wir uns sonst bei Studien von anatomischen Lehrbüchern, von Foto- und Filmmaterial stützen, uns vom Objekt distanziert, sind wir hier bei jedem Griff zur Identifikation aufgerufen. Die Wirkung ist eine tiefgreifend andere. Und sie ist nachhaltig.”  Embryomodell von Ch. Breme

Voraussetzung: Therapeuten der Craniosacral-Therapie, der Pränatal- und Geburtstherapie, der Traumatherapie, Osteopathen u.ä.

Leitung

Christian Breme

Fachkurs

16 Stunden

Datum

20.-22.04.2012

Kosten

CHF 475.--

Kurszeiten

Fr 18.15-21.15, Sa 09.00-17.30, So 09.00-16.00 Uhr

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Arbeit mit Babys in der CST

Die biodynamische Craniosacral-Therapie ist eine wirkungsvolle und hilfreiche Therapie auch für  Babys und ganz kleine Kinder. Von Babyarbeit spricht man, wenn die Kinder nicht älter als 1 Jahr alt sind. Die Babyarbeit funktioniert mit Resonanz. Wenn ich als Therapeut ruhig und in gutem Kontakt mit meiner Mittellinie bin, geht diese Qualität auf Kind und Mutter über. Ein Baby spricht mittels seiner Gestik und seines Verhalten zu uns, so ist es äusserst wichtig, das Kind in seinem Feld und in seinen Interaktionen mit seinen Bezugspersonen zu beobachten.Wir befassen uns mit den Grundprinzipien für die Therapie mit Babys und richten unsere Aufmerksamkeit auf folgende Themen:

  • Wann ist es sinnvoll bei einem Baby die CST anzuwenden?
  • Das therapeutische Feld: Die Babys haben eine Feldwahrnehmung. Es ist ausserordentlich wichtig, dieses Feldphänomen zu verstehen und dieses Verständnis im therapeutischen Prozess anzuwenden.
  • Die Grundprinzipien für die Arbeit mit Babys: Ein Baby kommt nie alleine in die Praxis. Die Familiendynamik spielt eine grosse Rolle in der Therapie.
  • Welche Themen bringt ein Baby mit in die Praxis, welche Ängste und Themen/Prägungen halten Mutter/Vater?
  • Erlernen von Fertigkeiten, um eine gute therapeutische Arbeit zu leisten: Die Sprache des Babys verstehen, Arbeit mit frühen Prägungen, Arbeit mit Ressourcen.
  • Reflexion und Verarbeiten von Informationen aus der Sitzung.
  • Praktische Übungen.

Dieses Seminar ist offen für alle dipl. Craniosacral-TherapeutInnen..

Leitung

Dominique Dégranges

Fachkurs

7 Stunden

Datum

1 Tag, 14.05.2012

Kosten

CHF 230.--

 

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Dissoziation in der Craniosacral-Therapie

Das Beachten der Dissoziation hat in unserer Arbeit eigentlich immer klinische Priorität. Es ist sehr schwierig, einen Heilungsprozess zu unterstützen, wenn jemand nicht wirklich im Körper ist. Hier ist der biodynamische Ansatz sehr hilfreich. Dissoziation wird in anderen Heilsystemen oft übergangen, besonders in anderen Arten der Körpertherapie. In diesem Workshop wollen wir einfache und sichere Ansätze kennen lernen, die dem Klienten ermöglichen, besser in den Körper zu kommen.

Die Themen werden folgende Bereiche umfassen:

  • Warum Dissoziation ein so wichtiges Thema ist – sie ist ein Grundthema in fast allen chronisch gewordenen Krankheitszuständen
  • Fallgeschichten: was zu Dissoziation führen kann
  • Wiederholung der physiologischen Grundlagen des Trauma-Modells – Schlüsselsymptome für parasympathische Überwältigung
  • Die Förderung des bewussten im-Körper-Seins – in uns selbst, während der Behandlung  und durch Anleitungen für unsere Klienten
  • Das Einsetzen verbaler Fertigkeiten – Fragen und Orientierung geben während der Behandlungsarbeit können die Dissoziation auflösen
  • Orientierung hin zur Körperdimension – das Finden der fehlenden Teilchen
  • Aufmerksamkeit auf das Feld lenken um das Auflösen der dissoziie- renden Prozesse zu unterstützen

Hinweis: Das Seminar wird simultan übersetzt.
Voraussetzung: diplomiert in Craniosacral-Therapie

Leitung

Steve Haines

mit Übersetzung/Fachkurs

Datum

1 Tag, 11.06.2012

Kosten

CHF 230 / 07 Std

 

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Der Lebensatem -
Vertiefung in die Biodynamik

Die Absicht dieses Weiterbildungsseminars ist es, unser Verständnis der biodyna- mischen Prinzipien in der klinischen Arbeit zu vertiefen. In der biodynamischen craniosacralen Arbeit wird der Lebensatem als Übermittler einer universellen Intelligenz verstanden. Er erzeugt die universellen Kräfte, welche der Bildung jeglicher Form zugrundeliegen. Dieser Kurs fokussiert auf den innewohnenden Heilungsprozess, der durch den Lebensatem und die Potency, welche dieser im menschlichen System hervorbringt, orchestriert wird. Konzeptionelle und klinische Bezugssysteme werden erkundet, welche auf eine zusammenhaltende Weise zur Klärung dieser Konzepte und Phänomene beitragen. Dies kann direkte Auswirkun- gen auf klinische Resultate haben, den Praktizierenden mehr Leichtigkeit bei der Arbeit in den Sitzungen erlauben und hoffentlich das Vertrauen der Teilnehmenden in die im menschlichen System gegenwärtige Intelligenz vertiefen. 

Inhalte, mit welchen wir uns auseinandersetzen, umfassen

  • die Natur des innewohnenden Behandlungsplans
  • das sich Setzen des Beziehungsfeldes
  • das Orientieren zu den drei Körpern (physischer Körper, Flüssigkeitskörper und Gezeitenkörper/ tidal body) als holistischem Feld der Wahrnehmung
  • die Schlüsselfunktion des Holistic Shifts als Schwebezustand, wo alle drei Körper in ein dynamisches Gleichgewicht eintreten
  • die Natur der Prozessebenen des CRI, der Midtide und der Longtide und die richtige Beziehung zu ihnen
  • das Entfalten des innewohnenden Behandlungsplanes als Funktion der Longtide und deren Feldphänomene
  • embryologische Kräfte, welche die Gewebeorganisation wiederherstellen
  • die Dynamische Stille als Tor zu einer Beziehung mit dem Lebensatem

Dieses Seminar wird wärmstens empfohlen für Praktizierende, welche ihr klinisches Verständnis der Biodynamik in der Craniosacraltherapie vertiefen möchten.

Voraussetzung: diplomiert in Biodynamischer Craniosacral-Therapie

Leitung

Franklyn Sills

mit Übersetzung/Fachkurs

Datum

5 Tage, 11.-15.07.2012

Kosten

CHF 1150 / 33 Std

 


Arbeit mit dem Immunsystem

Es gibt keinen eindeutigen Ort, um die Arbeit mit dem Immunsystem zu beginnen. Trotzdem ist es weit verbreitet, nach etwas zu suchen, das das Immunsystem stärkt und oft fragen die KlientInnen auch danach. In diesem Seminar werden wir mögliche Ansätze im biodynamischen craniosacralen Modell erforschen, die die Gesundheit des Immunsystems unterstützen. Wir werden versuchen, den flüssigen elektrischen Körper zu fühlen, sowie Strukturen und Funktionen zu erkennen, die allgemein bei einem schwachen Immunsystem unter Druck sind. Wir werden einige bedeutende Forschungsergebnisse zu Stress und Immunaktivität betrachten sowie die Verbindungen zwischen Immunzellen und dem Nervensystem behandeln, was sehr hilfreich ist, wenn wir dies verstehen.

Die Themen werden folgende Bereiche umfassen:

  • Das Neuroendokrine Immunsystem (NEI). Würdigung der verschiede- nen Funktionen und Interaktionen der Neurotransmitter, Hormone, Zytokine (Immuntransmitter)
  • Der flüssige elektrische Körper - Zellen und Wasser
  • Die erste Verteidigungslinie - Schleimhäute und Faszien
  • Wichtige Organe der Immunreaktion - Leber, Bauchspeicheldrüse, Milz und Darm
  • Wichtige Drüsen des NEI-Systems - Nebennieren, Schilddrüse, Hypophyse, Zirbeldrüse
  • Stress, Emotion und die Immunreaktion. Die Rolle von Cortisol und des Vagusnervs
  • das Lymphatische System und die Wichtigkeit von Atmen und Bewegen
  • Allgemeine Zeichen und Symptome eines geschwächten Immun- systems

Hinweis: Das Seminar wird simultan übersetzt.
Voraussetzung: diplomiert in Craniosacral-Therapie

Leitung

Steve Haines

mit Übersetzung/Fachkurs

Datum

3 Tage, 19.-21.10.2012

Kosten

CHF 630 / 21 Std

 

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Schleudertrauma

Bei einem Schleudertrauma werden wir buchstäblich ins Trauma geschleudert und dies kann der Anfang eines langen und zermürbenden Leidensweges sein. Durch die einwirkende Gewalt beim Schleudertrauma können sowohl knöcherne Strukturen wie auch Weichteile verletzt werden, was zu einer grossen Vielfalt an klinischen Manifestationen führen kann.

Die Biodynamische Craniosacral-Therapie kann eine wunderbare Unterstützung im oft langwierigen Heilungsprozess sein. Folgende Themen werden behandelt:

  • Was ist ein Schleudertrauma?
  • Worauf muss ich als Therapeut ganz besonders achten?
  • Die Grundprinzipien für die Arbeit mit KlientInnen, die ein Schleudertrauma erlitten haben.
  • Praktische Übungen

Dieses Seminar ist offen für alle dipl. Craniosacral-TherapeutInnen.

Leitung

Dominique Dégranges

Fachkurs

7 Stunden

Datum

1 Tag, 05.11.2012

Kosten

CHF 230.--

 

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Vertiefung in die Arbeit mit dem Bindegewebe

Wenn du Bindegewebe nicht spannend findest, dann bist du wahrscheinlich im falschen Beruf. Was die Wissenschafter über das Bindegewebe herausfinden, ist faszinierend. Dieses Seminar wird sich stark an die Pioneerarbeit von Myer, Schleip, Hedley und Ingber anlehnen. Bindegewebe liefern zahlreiche Erkenntnisse darüber, wie Informationen zwischen den Zellen ausgetauscht werden, wie der Körper Erfahrungsmuster speichert und aufrechterhält und wie Veränderungen herbeigeführt werden können, die sich auf das ganze System auswirken. In diesem Workshop wollen wir die jüngsten Entwicklungen im Verstehen der Faszien beleuchten und diese in der cranialen Arbeit anwenden. Ziel ist, grundlegende klinische Fertigkeiten zu entwickeln, um die verschiedenen Schichten der Faszien unterscheiden zu können, Biotensegrity wahrzunehmen und wertzuschätzen und sich zu den myofaszialen Meridianen, speziell der tiefen ‚Frontlinie’ hin zu orientieren.

Die Themen werden folgende Bereiche umfassen:

  • Biotensegrity - ein wunderbares Modell, wie die Gewebe des Körpers Kräfte verteilen.
  • Verstehen, wie die Bindegewebematrix über Integrine mit den Zentren der Zellen verbunden ist und wie Spannungsänderungen in der Matrix die Funktion der Zellen verändert.
  • Faszie als Sinnesorgan: Das Bindegewebe ist voller Nervenendigun- gen und eine riesige Quelle sensorischer Information für das Nervensystem.
  • Anerkennung der flüssig elektrischen Natur der Faszien.
  • Oberflächliche Faszien: unser innerer Tricotanzug
  • Tiefe Faszien: bedecken und binden die Muskeln ein, indem sie myo- fasziale Meridiane bilden
  • Fühlen der tiefen Frontlinie: ein faszinierendes myofasziales Netz, das die Schädelbasis, Wirbelsäule, Herz, Zwerchfell und Becken verbindet
  • Erlernen von Fertigkeiten zum Erspüren des Bindegewebes sowie der Ganzkörperdynamik, der Zug- und Druckdynamik als Ausdruck des Lebens.

Hinweis: Das Seminar wird simultan übersetzt.
Voraussetzung: diplomiert in Craniosacral-Therapie

Leitung

Steve Haines

mit Übersetzung/Fachkurs

Datum

3 Tage, 23.-25.11.2012

Kosten

CHF 630 / 21 Std