Ausbildungsinhalte

 Die Ausbildung vermittelt:

  • ein Verständnis für das Konzept des Lebensatems, seiner Funktion als Matrix der innewohnenden Gesundheit des Körpers und seiner Manifestation als ”biodynamische” heilende Kraft in den Flüssigkeiten.
     
  • Schulung der phänomenologisch orientierten Wahrnehmung und der damit verbundenen Fähigkeit mit der innewohnenden Gesundheit und ihrer Störung in Dialog zu treten.
     
  • Die Fähigkeiten den Lebensatem und seine Wirkungsweise als subtile, rhythmische Palpationen und Bewegungen in den Flüssigkeiten und den Geweben wahrzunehmen.
     
  • Erlernen verschiedener spezieller Berührungsarten und ihre klinische und therapeutische Bedeutung in Bezug auf energetische Ungleichgewichte und pathologische Störung.
     
  • Grundlagen osteopathischer Behandlungsmethoden wie die Arbeit mit Gestalt, Fulcrum (Drehpunkt) und Prinzip des Spannungsgleichgewichtes.
     
  • Erkenntnisse aus verwandten Bereichen wie Trauma- und Stressforschung, Psychologie der pränatalen Entwicklung und der Geburt.
     
  • Lernen durch Selbsterfahrung und Sicherheit im Umgang mit emotionalen Prozessen.

1. Woche

2. Woche

3. Woche

4. Woche

5. Woche

6. Woche

7. Woche

8. Woche

9. Woche

10. Woche

1.  Woche

Geschichtliche Zusammenhänge. Aufbau eines Beziehungsfeldes. Therapeutische Präsenz. Berührung, Kontakt, Grenzen. Wahrnehmen der im System innewohnenden Gesundheit und der wirkenden Kraft des Lebensatems. Ressourcen. Einrichten eines weiten Wahrnehmungsfeldes. Die gezeitenartige Bewegung des Lebensatems. Wahrnehmung der drei Tides: CRI (Cranialer Rhythmischer Impuls), Mid-Tide, Long-Tide. Die Bedeutung der Stille. Stillpunkte.

2.  Woche

Einführung in die Embryologie und das primäre Atemsystem. Verschieben des Wahrnehmungsfeldes als Zugang u den 3 Rhythmen (Tides). Biodynamische und Biokinetische Kräfte. Palpation des Gewebefeldes. Anatomie und Palpation des Schädels. Motilität und Mobilität von Struktur und Gewebe. Anatomie und Palpation von Os frontale, Os parietale, Os temporale, Os sphenoidale, Os occipitale und Sacrum. Stillpunkt via CV4 in Mid –Tide. Einführung in Focusing und Traumaarbeit.
  

                                                                                                                                                
Top

3.  Woche

Der Holistic Shift (ganzheitliche Veränderung). Das klassische Verständnis des Prinzips des Spannungsgleichgewichtes und der reziproken Membranspannung. Die Arbeit von Dr. Rollin Becker: Der Zustand des Spannungsgleichgewichtes und der „Drei-Schritte-Heilungsprozess“. Erkennen und Wahrnehmen biodynamischer und biokinetischer Kräfte. Erkennen und Wahrnehmen „natürlicher“ und „inerter“ Fulcrums (Drehpunkte). Stillpunkte via CV4 und EV4.

4.  Woche

Lernen mit Geweben, Flüssigkeiten und inerten Fulcrums in einen therapeutischen Kontakt zu treten. Das Prinzip der Entkoppelung als eine Fertigkeit des therapeutischen Dialogs. Entkoppelung oder Dekompression innerhalb von Suturen. Lenken von Flüssigkeiten und Potency. Wahrnehmen und Initiieren lateraler Fluktuationen. Traumaarbeit II.    
                                                                                                                                   
Top                                                                                                                                  

5.  Woche

Einführung in die Geburts- dynamik. Geburt aus der Perspektive des Babys. Reise durch das Becken. Craniale Geburtsmuster.Die Distorsions- muster des Sphenobasilar- gelenks. Der innewohnende Behandlungsplan. Die Verände- rung der Potency in der Flüssigkeit. Traumaarbeit III.

6.  Woche

Die occipitale Triade: Occiput, Atlas,Axis. Intraossäre Distor- sionen. Die Drainage des Venensinus-Systems. Das Foramen jugulare. Der Thorax- eingang. Die Embryologie des Zentralnervensystems. Die Hirnventrikel. Arbeit mit dem ZNS. Arbeit mit Babys und Kindern.
                                                                                                                                   
Top

7.  Woche

Die Chorda dorsalis (Notochord) und die organisierenden Kräfte der Mittellinie. Die Dynamik der Duralröhre: klinische Zugänge. Die Dynamik der Wirbel und ihre Bewegungs- richtungen. Die Wirbelsäule und die embryologischen Sklerotome. Das Becken und seine Dynamik. Die Iliosacral- gelenke und der Lumbosacrale Uebergang. Traumaarbeit IV.

 8.  Woche

Die Gesichtsknochen und der harte Gaumen. Das soziale Nervensystem. Die sphenomaxillaren Muster. Os palatinum und os zygomaticum. Der innewohnende Behandlungsplan. Die Long-Tide und das Feld-Phänomen.

                                                              9.  Woche

Das Temporomandibulargelenk. Das os hyoideum und seine Verbindungen. Das Bindegewebe. Die grossen Körpergelenke. Das hypersensitive Rückenmarksegment. Verbale Begleitung. Der innewohnende Behandlungsplan und die Dynamische Stille.

10.  Woche

Geburtsdynamik II. Der innere Embryo. Konzeption und Implantation. Herzzündung. Arbeit mit Babys und Kindern. Der innewohnende Behandlungsplan. Offene Behandlungen. Praxisführung. Besprechung der Diplomarbeiten. Integration und Abschluss..
 

 

Veränderungen der Reihenfolge der Seminare oder Inhaltsanpassungen bleiben vorbehalten.

Der Lehrgang P vom November 2011 bis April 2014 wird in deutscher Sprache unterrichtet.

 

Unterlagen für die Cranioausbildung P vom Nov 2011 bis April 2014 als pdf-Datei

Fragebogen zur Bewerbung für die Cranio-Ausbildung als pdf-Datei

English Application Form

Top

LehrerInnen

Assistentinnen